Grüner Samt ist ein 35-minütiger und sehr unterhaltsamer Kurzfilm/Doku von und mit Marsimoto, Paul Ripke und anderen Halunken… quasi ein Appetizer des Anfang Januar erscheinenden (und gleichnamigen) Albums:
“Der Rapper, Texter und Songwriter hat Songs erschaffen, die ein echtes, authentisches Lebensgefühl zwischen Neuköllner Kiezkindern, jungen Müttern vom Prenzlauer Berg und Friedrichshainer Lebenskünstlern vermitteln.Geboren wurde “Marteria” vor 27 Jahren in Rostock als Marten Laciny.Der fußballbegeisterte Junge schaffte es zum Kapitän der Jugendmannschaft des FC Hansa Rostock und sogar in die U17-Nationalmannschaft. Er arbeitet als Model und begann ein Schauspielstudium in Berlin. Die einzige Konstante in seinem turbulenten Leben war die Musik.
Vom Musiker Laciny zeigte sich das HipHop-Fachmagazin JUICE 2006 auf Anhieb beeindruckt und lobte die Innovationskraft seines Debütalbums “Halloziehnation”, das er noch unter dem Alias-Namen Marsimoto veröffentlichte. 2007 folgte “Base Ventura”, das erste Album Lacinys unter dem Künstlernamen Marteria. Lyrisch wie musikalisch ist sein aktuelles Album “Zum Glück in die Zukunft” laut Jan Delay das beste deutschsprachige HipHop-Album, das in den letzten Jahren erschienen ist.”
Memorierfähigkeit ist trainierbar. Früher lief das mehr oder minder unbewusst. Telefonnummern, Namen, Gesichter. Wusste man doch eh alles, auch ohne Kontaktverzeichnis im Smartphone. Heute sind die Gelenke im Hirn nicht mehr ganz so gut geschmiert und ich kenne Menschen, die haben ihre eigene Nummer noch nicht mal im Hinterstübchen. Früher [war nicht alles besser] spielte ich häufig -Memory- mit Grandma. Die hat mich nämlich immer gewinnen lassen. 64 Karten lagen umgedreht auf dem Tisch, je 2 Gleiche. Diese galt es möglichst schnell zu finden, bzw. sich daran zu erinnern, wo, ja wo denn?
Vor 77 Stunden kam mir die Idee ins Ohr, mein eigenes MemoryGame zu bauen. Gestern Abend ging die Suche nach geeigneten Motiven los. 4 Stunden später hatte ich 100 Fratzen beisammen, die Seitenverhältnisse waren natürlich katastrophal… so dass es noch mal gut 43 Minuten dauerte, um im Prinzip nur noch den Drucker anzuschmeißen… doch: Ging nicht, da DP schon um 1:00 Feierabend hatte und wir beschlossen, diverse Bars zu besuchen, in denen man uns noch nie sah. Dabei handelte es sich um:
Sputnik – noch ganz unbekannt, jedoch klasse Soul/Jazz/Astra/70er Bar – GinTonic sollte man hier allerdings nicht bestellen.
Sappho – okay, wir waren natürlich schon öfters da, aber es lag eben auf’m Weg.
Limericks – “The Irish Bar from Hell” – würde ich so unterschreiben, muss ich nich nochmal hin.
Black&White – Wie der Name schon sagt: Black Dudes and [big] white Chicks… sehr amüsant, zumal iein Fidschi versuchte, unsere VISA-Karten zu klauen…. glaube ich. Gut, dass wir keine haben.
So war ich heute wieder früh um 12:00 wach… begrüßte den Tag:
und stellte die Waschmaschine an. Ein bisschen shilly shally [in diesem Fall hab ich Kanyes alte Alben gehört] und zack, 15:30 Bundesliga sowie anschließend Projekt 50 wie gewohnt durchgezogen. Dringend muss ich gleich noch einkaufen und Memory will auch noch gedruckt und beschnitten werden. Das hier:
hab ich eben noch gesehn. “Wenn der Vorhang fällt” war früher einer meiner absoluten FavoTracks. “Weil 1. Ansichten sich ändern und 2. ich das darf!”